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Nachhaltig produzieren und wo möglich auf das Bedrucken von PVC-haltigen Materialien verzichten. Gemäss diesem Grundsatz werden wir unser Sortiment mit umweltschonenden Produkten stetig erweitern.

Hartnäckig hält sich das Gerücht, dass umweltbewusstes Verhalten in der Regel zulasten der Qualität geht. Dieses Vorurteil  hat keine Berechtigung und ist höchstens ein vorgeschobenes und sachlich nicht haltbares Argument um weiterhin PVC zu bedrucken.

Die PVC-Branche preist ihre Ware als umweltschonenden Stoff an. Ein Umstieg auf Ersatzstoffe wie Polyethylen oder Polypropylen steht für die PVC-Lobbyisten nicht zur Debatte.

Um PVC herzustellen, wird Chlor benötigt; Bei Transport- und Produktionsunfällen mit dieser Risikochemikalie drohen Giftgaskatastrophen. Das PVC-Vorprodukt Vinylchlorid ist ein explosives, Krebs erregendes Gas. Während der Herstellung und Verarbeitung blasen die PVC-Werke jährlich mehrere hundert Tonnen Vinylchlorid in die Luft und gefährden so Arbeiter und Anwohner. Ausserdem entstehen als PVC-Nebenprodukte Tonnen von chlororganischem Giftmüll und krebserregenden Dioxine, die über Schornsteine und Abwasserrohre in die Umwelt gelangen.

Reines PVC ist spröde, licht- und hitzeempfindlich. Erst durch eine Vielzahl von Zusatzstoffen lässt sich der Kunststoff einsetzen. Damit PVC der UV-Strahlung standhält, müssen die Produzenten gefährliche Schwermetallverbindungen zusetzen. Für Produkte aus Weich-PVC wie Bodenbeläge, Folien und Kabel wird meist Diethylhexylphthalat als Zusatzstoff, bekannt unter der Kurzformel DEHP, verwendet. Dieser Weichmacher dünstet allmählich aus dem PVC aus. DEHP lässt sich bereits in der Umwelt und auch im menschlichen Körper nachweisen. Es steht im Verdacht, Krebs erregend zu sein.

Wir möchten Ihnen hier PVC-freie Alternativen anbieten.